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Ride & Rock in Lünen – Bundes-Radsport-Treffen 2026

Es gibt Momente im Vereinsleben, die bleiben. Nicht nur als Eintrag im Kalender, sondern als Gefühl. Das Bundes-Radsport-Treffen 2026 in Lünen war genauso ein Moment – ein Kapitel, das wir als Gemeinschaft geschrieben haben und das uns noch lange begleiten wird.

Ein Wochenende, das schon nach Abenteuer roch

Für unsere beiden „Dortmunder aus dem hohen Norden“ begann das BRT nicht erst am Donnerstag, sondern schon Tage zuvor. Mit dem Wohnwagen am Haken und einem Lächeln im Gesicht machten sie sich auf den Weg Richtung Ruhrgebiet. Der Campingplatz am Datteln-Hamm-Kanal wurde schnell zu einem kleinen Zuhause – ein Ort, an dem die Vorfreude greifbar wurde.

Gemeinsam mit den Vereinskollegen drehten sie erste Runden auf den permanenten RTF-Strecken. Sonne im Gesicht, Wind in den Speichen, Lachen im Ohr – genau diese Mischung macht unseren Sport aus. Und wenn der Wind sich plötzlich in einen Schiebewind verwandelte, fühlte es sich an, als würde uns die Natur selbst ein Stück tragen.

Der Startschuss – und wir mittendrin

Am Donnerstag um 13 Uhr war es endlich so weit. Der Willy-Brandt-Platz pulsierte, überall strahlende Gesichter, vertraute Stimmen, neue Begegnungen. Als die erste Tour startete, war klar: Wir sind Teil von etwas Großem. Ein Treffen, das Menschen verbindet, die sich sonst nie begegnen würden – und doch dieselbe Leidenschaft teilen.

Der Freitag begann früher, aber nicht weniger herzlich. Wieder rollten wir gemeinsam los, wieder spürten wir diese besondere Energie, die nur entsteht, wenn viele Menschen denselben Rhythmus finden.

Lünen zeigt Herz – und wir staunen

Die Stadt hatte sich herausgeputzt. Kinder auf Laufrädern, Retro-Bikes, Graveltouren, Musik, Stimmen, Applaus – Lünen lebte den Radsport. Besonders das Comeback des CityRennens nach über 25 Jahren war ein Gänsehautmoment. Und das Pumptrackrennen mitten auf dem Willy-Brandt-Platz zeigte, wie vielseitig unser Sport sein kann.

Es war ein Fest, das nicht nur den Körper, sondern auch die Seele bewegte.

Die Königsetappe – 208 Kilometer voller Willenskraft

Der Samstag war der Tag, den viele von uns nie vergessen werden. 208 Kilometer im Rahmen des German Cycling Radmarathon Cups – eine Strecke, die Respekt verlangt. Schon früh am Morgen machten wir uns auf den Weg. Die Hitze drückte, der Schweiß lief, doch der Teamgeist trug uns.

Jeder Kilometer war ein kleiner Sieg. Jeder Blick in ein vertrautes Gesicht ein Ansporn. Und als wir am Ende der Tour gemeinsam ankamen, war es nicht nur Erleichterung – es war Stolz.

Ein süßer Abschied und ein Blick nach vorn

Der Sonntag brachte die traditionelle Abschlusstour. Locker, entspannt, mit dem Wissen, dass wir etwas Besonderes erlebt hatten. Der gemeinsame Eisbecher danach war mehr als eine Belohnung – er war ein Ritual. Ein Moment, in dem wir uns ansahen und wussten: Das hier ist unser Verein. Unsere Gemeinschaft. Unsere Geschichte.

Danke, Lünen – und bis bald, Mindelheim

Ein Fest wie dieses entsteht nicht von allein. Unser Dank gilt dem RSV Lippe 23 Lünen e.V., den Vereinen aus Werne, Waltrop, Unna, Herbern, Capelle und Soest – und vor allem den vielen Helferinnen und Helfern, die mit Herz und Hingabe dabei waren.

Und während die Nordlichter ihre Heimreise antreten, richten wir den Blick nach vorn: 2027 wartet das Allgäu. Mindelheim – wir kommen.

Gemeinsam. Im Sattel. Als Verein.

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